Man Down

Roman

 

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  • ISBN 978-3-85218-623-8
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Kai ist 25 und am Ende: Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch, sein einziger Trost sind Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Kumpel Shane versorgt. Und da sind noch Shanes Brüder, die Kai Geld geliehen haben und ihn nun zwingen, für sie Drogen zu schmuggeln. Dann begegnet Kai Marion, und plötzlich ist alles anders. Marion ist hübsch, Marion ist sexy, Marion ist witzig, und Marion mag ihn, trotz seiner zerrissenen Klamotten. Sie ist Kais große Liebe, das Licht am Ende seines Tunnels, und alles könnte gut werden – wenn da nicht ein fatales Geheimnis wäre, das Marion verbirgt, und wenn Kai nicht irgendwann klar werden würde, dass nichts so ist, wie es den Anschein hatte. André Pilz erzählt eine große Geschichte: eine Geschichte von Liebe und Gewalt, von Freundschaft und Betrug, von Leidenschaft und Rebellion, die Geschichte einer verlorenen Generation in unserer Wohlstandsgesellschaft. Und er erzählt diese Geschichte genau so, wie sie erzählt werden muss: hart, direkt, authentisch und emotional.

André Pilz

André Pilz, geboren 1972, lebt in München und Vorarlberg. Student, Gitarrist, Briefträger, Museumswärter und Flughafenarbeiter, seit 2007 freier Schriftsteller. Seine Romane No llores, mi querida – Weine nicht, mein Schatz. Ein Skinhead-Roman (2005) und Man Down (2010) wurden dramatisiert und in Berlin und München uraufgeführt. Bei Haymon: Man Down. Roman (2010) und Bataillon d’Amour. Eine Geschichte von Liebe und Gewalt (HAYMONtb 2010). www.liebeundgewalt.blogspot.com

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Pressestimmen

"Mit André Pilz scheint ein Kultautor geboren."
Die Presse, Susanne Schaber

"Man Down ist ein rabiater Schlag auf den Solarplexus der Konformität, ein Anschlag auf die laue Abgestandenheit eines Literaturbetriebs, der sich im Dreieck von Altbauwohnungen, Verlagsempfängen und Literaturfestivals abspielt. (…) Mit André Pilz gibt es nun eine jüngere kraftvolle Stimme. (…) Zugleich ist dieser Roman, der an Charles Bukowski sowie an den frühen Chuck Palahniuk erinnert, ein Wutschrei: gegen soziale Ungerechtigkeit, für die sozial Randständigen und Überflüssigen."
Der Standard, Alexander Kluy

"Es hat mich vollkommen gefesselt, mit welch kraftvoller sprachlicher Pranke dieser Autor das Leben eines jungen Menschen im Großstadt- und Lebensdschungel beschreibt."
Alexander Hauer, Regisseur (In: Die Presse)

"Der gebürtige Vorarlberger André Pilz legt mit ‚Man down‘ einen heftigen Roman über eine scheiternde Jugend vor. Ein Werk, das nach Dramatisierung oder Verfilmung ruft."
Tiroler Tageszeitung, Sabine Strobl

"Ein Außenseiter-Roman par exellence."
Wiener Journal

"Die Sogwirkung von ‚Man Down‘ ist beträchtlich. (...) Was den Plot anbelangt, macht Pilz nicht so bald jemand was vor."
FALTER, Sebastian Fasthuber

"Ein meisterhafter dramaturgischer Kunstgriff sind Kais Briefe an seinen Bruder, die wie innere Monologe anmuten und es - wie sich auf beklemmende Weise herausstellt - auch wirklich sind. ‚Man Down‘ ist ein zwingendes, recht pessimistisches Bild einer Gesellschaft, in der Gewissenlosigkeit, Ausbeutung und Raffgier die Normalität, und Solidarität unter den Besitzlosen die Ausnahme ist."
Wiener Zeitung, Bruno Jaschke

"(…) ein mutiger, willensstarker Roman (…)"
Steirerkrone, Christoph Hartner

„Der Vorarlberger André Pilz erzählt in ‚Man down‘ vom verzweifelten Schrei nach Gerechtigkeit jener Menschen, die abgestürzt sind und ihr Leben nicht mehr in den Griff bekommen.“
Kurier, Simone Hoepke

„André Pilz steht für seine Figuren ein, ja, er blutet für sie und ihr trauriges Schicksal. (...) André Pilz setzt die Spannung stets wohl dosiert ein, auch das ist ein - wenn man so will - Qualitätssiegel dieses Romans. (...) Pilz ist kein Poet, der mit schönen Worten betört. Er ist kein Fantast, der Stoffe liefert, die in andere Welten entführen. Er ist einer, der seine Inspiration aus der präzisen Beobachtung spezieller Milieus schöpft. Er verleiht gesellschaftlichen Randfiguren eine Stimme und setzt sich, indem er nichts beschönigt, mit großem Engagement für sie ein.“
KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, Annette Raschner

„In ‚Man Down‘ hat ein Autor einen Ton und einen Rhythmus gefunden, der zu seinem Thema passt und zu seiner Haltung: geradlinig, direkt – und auf keinem Fall zu leise.“
ORF, Wolfgang Seibel

„André Pilz erzählt rasant, speedy, voller Feuer, es gibt keine Tabus und der Text liegt tollkühn auf einem Sturm voller Aufwind. (...) Romane wie Man Down reinigen die verkalkten Lektüreadern und machen jung und wild wie nach einer Droge!“
Tiroler Gegenwartsliteratur, Helmuth Schönauer

„Mit ‚Man down‘ liefert der Vorarlberger André Pilz eine gnadenlose Milieustudie ab: Gewalt, Drogen und Prostitution; Arbeitslosigkeit, multiethnische Gesellschaft und Perspektivenlosigkeit. Und so gnadenlos der Inhalt, so schonungslos ist die Sprache – direkt, abgehakt, brutal.
ECHO, Andreas Hauser