Unerhörter Mut

Eine Liebe in der Zeit des Rassenwahns

 

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  • ISBN 978-3-85218-735-8
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Zu Ostern 1942 befreit der 22-jährige Deutsche Heinrich Heinen unter lebensgefährlichen Bedingungen seine jüdische Braut Edith Meyer aus dem Ghetto von Riga. Gemeinsam flüchten sie Richtung Schweiz, wo sie hoffen, eine Zukunft für ihre Liebe zu finden. In Feldkirch an der Grenze zur Schweiz scheitert ihre Flucht. Heinen wird wegen Rassenschande verurteilt, versucht aber im Gefängnis ein zweites Mal, seine Braut zu retten und mit ihr in die Schweiz zu fliehen. Gemeinsam mit anderen Häftlingen durchforstet er Zelle für Zelle nach seiner Braut – vergeblich, denn sie befindet sich bereits auf dem Weg Richtung Auschwitz. Und auch Heinen und seine Mithäftlinge werden die rettende Schweiz nicht mehr erreichen.
Lebendig und packend erzählt Alfons Dür anhand von Originaldokumenten und Bildzeugnissen die berührende und erschütternde Geschichte eines Liebespaares auf der Flucht vor dem Rassenwahn.

Alfons Dür

Alfons Dür, geboren 1948 in Lauterach/Vorarlberg. Studium der Rechtswissenschaften in Wien, Richter, von 1998 bis 2008 Präsident des Landesgerichtes Feldkirch. Forschungen zur NS-Justiz und zu Fragen der Rechts- und Justizgeschichte Vorarlbergs. Bei Haymon: Unerhörter Mut. Eine Liebe in der Zeit des Rassenwahns (2012).

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Pressestimmen

"In jahrzehntelanger Archivarbeit gelang es Alfons Dür, die waghalsige Flucht des Liebespaars quer durch Europa und sein tragisches Ende nachzuzeichnen."
Der Standard, Ingrid Bertel

„… eine detaillierte und gut gegliederte Dokumentation, die hoffentlich viele Leser finden wird.“
www.literaturkritik.de, Michael Eschmann

„Wer sich, wie Alfons Dür, mit den Aktenbeständen beschäftigt, wird immer wieder Geschichten entdecken, die uns Täter wie Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft ganz nahebringen – nicht als Fiktion, nicht als literarische Sensation, sondern als tatsächlich erlebte, erlittene, und im Fall von Dürs Buch, ganz berührende Geschichte.“
KULTUR – Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, Kurt Greussing

„Alfons Dür hat mit viel Akribie das beinahe ganz vergessene Schicksal zweier junger Menschen rekonstruiert … Es war die Tragik dieses jungen Paares, die Alfons Dür von seiner Geschichte nicht loskommen ließ. Man spürt auf jeder Seite den Herzschlag des Autors.“
Ö1 – Kontext, Robert Weichinger