Markus Ramseier

In einer unmöblierten Nacht

Roman

 

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  • ISBN 978-3-7099-3420-3
  • 288 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
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Die Geschichte einer Frau, die ihr Glück in der Schweiz sucht – erzählt in zarten Tönen.

Eine Statue führt zwei Menschen zusammen – und verändert ihr Leben
Beim Kauf der Statue „Die Ameisenkönigin“ lernen sich Yana und Victor im Puschkin-Museum in Moskau kennen. Sie – eine junge ukrainische Übersetzerin, aufgeschlossen und auf der Suche nach dem großen Glück. Er – ein etwas verschrobener, fanatischer Kunstsammler und erfolgreicher Schweizer Unternehmer. So gegensätzlich sie auch wirken: Die beiden verlieben sich. Voller Vorfreude zieht Yana zu Victor in die Schweiz. Die junge Frau sehnt sich nach einer erfüllenden Liebe, der Gründung einer kleinen Familie, beruflicher Verwirklichung und nach einer neuen Heimat in der Schweiz.


Die Exotin in der Schweizer Idylle: Fairytale gone bad?
In der Schweiz findet Yana eine ernüchternde Lebenswirklichkeit vor: Victor kann ihr nicht die Geborgenheit geben, die sie sich gewünscht hat. Der Familiengründung stehen seine waghalsigen Kunst- und Bauprojekte in einer kalten und elitären Unternehmerwelt im Wege. Und seine Faszination für „Die Ameisenkönigin“, die sich immer mehr zu einer Obsession wandelt. Obwohl sich Yana im kleinen Schweizer Städtchen integrieren möchte, droht sie dort weiterhin die Fremde zu bleiben …

Eine Geschichte von Liebe, Verlust und Erkenntnis
In einem beschaulichen Schweizer Örtchen tobt der Kampf zwischen hohen Erwartungen und herben Enttäuschungen. Mittendrin die Exotin Yana, die ihr Lebensglück nicht aufgeben will. In klangvoller Sprache erzählt der Schweizer Prosa-Poet Markus Ramseier von Vertrautheit und Fremdheit, von Enttäuschung und nicht zu zerstörender Hoffnung.

Pressestimmen

„Ramseiers Schreiben ist stark vom Umgang mit Sprache geprägt“
NZZ, Charles Linsmayer

„Markus Ramseier ist einer von jenen Schweizer Schriftstellern, die auf das Feine, das Unspektakuläre, auf das, was zwischen den Zeilen steht, achten.“
SRF 1 BuchZeichen, Michael Luisier

„Markus Ramseier ist sozusagen einer der Naturburschen der Schweizer Gegenwartsliteratur. Sein Schreiben ist geprägt von einer intensiven Wahrnehmung der Natur, des Kleinen, nicht so Spektakulären. Er schafft immer wieder verblüffende, poetische Bilder und seine Kritik ist stets ironisch leise.“
20 Minuten, Wolfgang Bortlik

„In Markus Ramseiers klugem Roman geht es unter anderem auch um die Kommerzialisierung der Kunst und die fatale Selbstverständlichkeit von Luxus in der Schweiz. Der Text ist auch ein eindrücklicher Blick von außen auf unser Land.“
Die Oberbadische, Jürgen Scharf



Markus Ramseier

Markus Ramseier ist der Schweizer Meister zarter Töne. Der 1955 in Liestal geborene Schriftsteller, Journalist, Lektor und Flurnamenforscher versteht es, seiner Prosa eine poetisch-zarte Melodie zu verleihen. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, etwa den Buchpreis des Kantons Bern (1995), den Bettina-von-Arnim-Preis (2001) und den Kulturpreis Kanton Basel-Landschaft (2014). Nach "Vogelheu" (2014) erschien auch sein neuer Roman "In einer unmöblierten Nacht" (2018) bei Haymon.

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