Klaus Merz

firma

Prosa Gedichte

 

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Die Geschichte des Lebens als Geschichte einer Firma: Klaus Merz beschreitet eigene Wege des Erzählens.

Vom Prager Frühling über den Mauerfall bis zur Finanzkrise und der Fußballweltmeisterschaft
Verdichtet im Mikrokosmos einer Firmengeschichte entfaltet Klaus Merz die Kulisse der letzten fünf Jahrzehnte und erzählt wie beiläufig auch vom eigenen „In der Welt Sein“. In großer poetischer Anschaulichkeit gibt er dabei weit mehr preis als manch beflissener Lebensbericht. Es klingt alles ein wenig anders und doch vertraut in der „firma“ – in diesem Eindruck wandert man an der Hand des Autors in den zweiten Teil des Buches. In Form von Gedichten führt Merz darin hoch „Über den Zaun hinaus“: ins Tiefe, ins Weite.


Vielfach ausgezeichnete Kunst der Verdichtung von Klaus Merz
Mit einem Augenzwinkern verdichtet der vielfach ausgezeichnete Lyriker und Romancier Klaus Merz die eigene Autobiographie zu einer Firmensaga. Die großen Umbrüche unserer Zeit spiegeln sich darin ebenso wider wie die kleinen menschlichen Tragödien des Alltags. Mühelos lässt Merz in manch unscheinbarer Episode das Wesen des Zwischenmenschlichen durchschimmern – und zeigt wieder, wie aufregend es sein kann, die Welt mit dem Blick des Lyrikers, des Verdichters wahrzunehmen. Eine besondere Schule der Wahrnehmung, veredelt mit acht eigens angefertigten Pinselzeichnungen von Heinz Egger.


Wie Blitze in der Nacht leuchten seine Texte in die Welt.“
Süddeutsche Zeitung, Stefan Sommer

Pressestimmen

„Klaus Merz zählt zu den herausragenden europäischen Autoren der Gegenwart. Dass er ein Meister der Reduktion ist, beweist er auch mit seinem neuen Buch, in dem er Prosa und Lyrik miteinander verbindet … Klaus Merz legt damit abermals ein melancholisch-heiteres Buch von weltliterarischer Qualität vor …“
Aus der Jurybegründung zur ORF-Bestenliste im März 2019

„Fast magisch ist es, was dem 1945 geborenen Schweizer Klaus Merz immer wieder gelingt.“
Aus der Jurybegründung zur SWR-Bestenliste im März 2019

„Klaus Merz bietet uns keine leichtbekömmlichen Welterklärungen. Er schaut genau hin, er zweifelt und staunt. Denkt viel, sagt wenig. Hell ist sein Verstand. Und unter seiner Melancholie liegt auf dem hintersten Stockzahn ein wunderbarer Humor. Den kann man in all seinen Texten entdecken. Sein neues Buch lädt herzlich dazu ein.“
NZZ am Sonntag, Manfred Papst

„Diese Poesie ist das ganze Leben. Von seinem Anfang bis zum Ende, alles in den einfachsten Dingen aufgehoben und auf kleinstem Raum versammelt.“
NZZ, Roman Bucheli

„Klaus Merz spiegelt die großen Ereignisse der Weltgeschichte mit dem kleinen, scheinbar banalen Alltag … Das verbindet er in einem sehr verschmitzten Ton, ohne dabei die eigene Endlichkeit aus dem Blick zu verlieren.“
SRF „Literaturclub“, Nicola Steiner

„,firma‘ ist ein Buch der leisen Töne und knappen Worte. Ein typischer Merz: verschmitzt, poetisch und voller politischer Anspielungen.“
Radio SRF2 Kultur, Esther Schneider

„Ein Buch, das die Grundfragen unserer Existenz und unserer Gegenwart poetisch verdichtet und Klaus Merz als einen zeigt, der in der Verletzlichkeit die menschliche Stärke sieht.“
ORF, Katja Gasser

„ein beeindruckender literarischer Findling“
Ö1 „ex libris“, Susanne Schaber

„Ganz zweifelsohne zählt Merz zur Dichtergilde, ist eine ihrer klarsten Stimmen hierzulande, verfügt über jenes rare Sensorium für Dinge, die anderen verborgen bleiben.“
literarischer monat, Lukas Tonetto

„Klaus Merz ist ein Meister der poetischen Verdichtung, ein Autor, der seine Worte lange wiegt und lange wägt, bevor er sie aus den Händen gibt. Entsprechend pflegt er einen Stil, dessen Schönheit in der Klarheit und Kargheit liegt.“
Aus der Jurybegründung zum Christine-Lavant-Preis 2018

„Es ist immer wieder erstaunlich, wie Klaus Merz aus dem Weltgetriebe unter dem Firmament einen Augenblick oder einen Gedankensplitter heraus pflückt und ihn auf wenigen Zeilen zur poetischen Miniatur verdichtet – stimmig und schlüssig, abschüssig auch, aber nie abschliessend.“
Viceversaliteratur.ch, Beat Mazenauer

„zugleich widerständig, aber auch erhellend oder gar tröstlich“
St. Galler Tagblatt, Florian Bissig

Klaus Merz

Klaus Merz, geboren 1945 in Aarau, lebt in Unterkulm/Schweiz. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Hermann-Hesse-Literaturpreis 1997, Gottfried-Keller-Preis 2004, Aargauer Kulturpreis 2005, Werkpreis der schweizerischen Schillerstiftung 2005, Basler Lyrikpreis und Friedrich-Hölderlin-Preis (beide 2012) sowie zuletzt Rainer-Malkowski-Preis (2016) und Christine-Lavant-Preis (2018). Bei Haymon: Am Fuß des Kamels. Geschichten & Zwischengeschichten (1994, bei HAYMONtb 2010), Kurze Durchsage. Gedichte & Prosa (1995), Jakob schläft. Eigentlich ein Roman (1997, 6. Auflage, HAYMONtb 2013), Kommen Sie mit mir ans Meer, Fräulein. Roman (1998), Garn. Prosa & Gedichte (2000), Adams Kostüm. Drei Erzählungen (2001), Das Turnier der Bleistiftritter. Achtzehn Begegnungen (2003), Löwen Löwen. Venezianische Spiegelungen (2004), LOS. Erzählung (2005, HAYMONtb 2012), Priskas Miniaturen. Erzählungen 1978–1988 (2005), Der gestillte Blick. Sehstücke (2007), Der Argentinier. Novelle (2009, HAYMONTB 2016), Aus dem Staub. Gedichte (2010), Unerwarteter Verlauf. Gedichte (2013), Helios Transport. Gedichte (2016) und zusammen mit Nora Gomringer, Marco Gosse, Annette Hagemann und Ulrich Koch Flüsterndes Licht. Ein Kettengedicht (2017). Seit Herbst 2011 erscheint bei Haymon die Werkausgabe Klaus Merz in mehreren Bänden. 2019 erschien sein neuer Prosa- und Lyrikband "firma".

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