Gerhard Kofler, Maria Piok, Christine Riccabona

in fließenden übergängen | in vasi comunicanti

Frühe Gedichte in Italienisch, Deutsch und Südtiroler Mundart | Poesie giovanili in tedesco, italiano e dialetto sudtirolese

 

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  • ISBN 978-3-7099-3459-3
  • 336 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
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Eine Neu- und Wiederentdeckung: mehrsprachige Gedichte von Gerhard Kofler.

Eine sorgfältig edierte Auswahl von Gerhard Koflers Frühwerk
Experimentierfreudig und kritisch zeigt sich der Südtiroler Lyriker Gerhard Kofler in seinen frühen Gedichten, die er auf Deutsch, Italienisch und in Südtiroler Mundart verfasste. Neben Norbert C. Kaser gehörte Kofler einer lyrischen Aufbruchsgeneration an, die gegen Kulturkonservatismus und für die Entwicklung einer modernen, allen Sprachen offenen Literatur schrieb. Dabei ist die Mehrsprachigkeit seiner Gedichte nicht nur eine biografische Mitgift, sondern auch Stilmittel und Standpunkt im Diskurs um die Begriffe von Heimat und Identität. Zum 70. Geburtstag des 2005 verstorbenen Schriftstellers erscheint nun in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Brenner-Archiv eine sorgfältig edierte Auswahl seines frühen dichterischen Schaffens. Neben vollständigen Zyklen aus lange vergriffenen Gedichtbänden finden sich in diesem Band auch unveröffentlichte Übersetzungen früher Gedichte Koflers aus seinem Nachlass.


„In der modernen Zeit der vielen nichts sagenden Worte sind Koflers Gedichte eine kleine Kostbarkeit.“
Die Furche, Anna Lesnik

Pressestimmen

„ein Leuchtfeuer lyrischer Epiphanien“
Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Angelika Overath

„In seiner konsequenten Mehrsprachigkeit war Gerhard Kofler einer der interessantesten und produktivsten österreichischen Lyriker … Der Band mit frühen Gedichten in Deutsch, Italienisch und Südtiroler Mundart macht schmerzlich bewusst, dass Kofler schon vor 12 Jahren verstorben ist und stellt unter Beweis, welche lebendige Leuchtkraft seine Poesie noch immer hat.“
Ö1, Ex libris, Cornelius Hell

„Eine (Wieder)Begegnung mit einem großen Poeten, der viel zu früh gestorben ist … Sehr lesenswert!“
BUCHKULTUR, Nils Jensen

„Seine Gedichte sind brüchig und heiser, stimmlich nie zu hoch geschraubt, voller Melancholie, Grimm, Ironie, sein tropfend fließender Wortgesang ist weit von jeder artifiziellen Empfindsamkeit entfernt, stets ,die uhrwerkslogik/ des glücklichen moments‘ suchend.“
Die Neue Südtiroler Tageszeitung, Heinrich Schwazer

Gerhard Kofler

Gerhard Kofler, geboren 1949 in Bozen, Südtirol, lebte bis zu seinem Tod 2005 als freier Schriftsteller, Literaturkritiker und Generalsekretär der Grazer Autorinnen Autorenversammlung in Wien. Mehrere Literaturpreise und -stipendien, u.a. 1997 Förderungspreis zum Österreichischen Staatspreis für Literatur und 1999 Ehrendoktorat für Literatur der World Academy of Arts and Culture. Bei Haymon: "Am Rand der Tage" / "Poesie da calendario". Gedichte (1996), "Der ausgesetzte Platz" / "Il posto esposto". Gedichte (1997), "Die Uhrwerkslogik der Verse" / "L'orologica dei Versi". Gedichte (1999), "Trilogie des Kalenders". Gedichte (1999), "Selbstgespräch im Herbst" / "Soliloquio d´autunno". Gedichte (2005) und zuletzt die auf drei Bände angelegte Reihe "Das Gedächtnis der Wellen" / "La memoria delle onde" (2015). 2019 erschien in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Brenner-Archiv eine sorgfältig edierte Auswahl seines frühen dichterischen Schaffens "in fließenden übergängen. Frühe Gedichte in Italienisch, Deutsch und Südtiroler Mundart" / "in vasi communicanti. Poesie giovanili in tedesco, italiano e dialetto sudtirolese".

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