Lydia Mischkulnig

Macht euch keine Sorgen

Neun Heimsuchungen

 

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  • ISBN 978-3-85218-583-5
  • 112 Seiten, gebunden
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Geschichten aus einer Welt, in der das Alltägliche ins Absurde kippt, in der doppelte Böden einbrechen und kein Sicherheitsnetz mehr Halt gibt.

Wenn die sorgfältig geplante Abschiedschoreographie eines Pärchens am Bahnhof in Unordnung gerät, weil der Zug auf sich warten lässt – wenn ein Abzeichen am Jackett einer Toten die Frau in der Wäscherei in Verwirrung stürzt – oder wenn die reizende
ältere Dame mit dem süßen Lächeln auf den Lippen noch einmal jung wird, bevor sie sich zum Sterben hinlegt – wenn die Wirklichkeit ihre Masken ablegt und beginnt, ihren eigenen Gesetzen zu folgen: Dann sind wir in der literarischen Welt von Lydia Mischkulnig angekommen. 
Ohne Respekt und Zurückhaltung schreibt sich die Autorin in die Realität hinein, mit unbestechlichem Blick
für die Momente, in denen das Alltägliche ins Absurde kippt, in denen doppelte Böden einbrechen und kein Sicherheitsnetz mehr Halt gibt.

Pressestimmen

"Die österreichische Schriftstellerin Lydia Mischkulnig beherrscht die Kunst, Witz und Irritation zu vermählen, und entdeckt in ihren neuen Erzählungen das Morbide im Alltäglichen."
FAZ, Daniela Strigl

"Lydia Mischkulnig sucht Situationen, in denen das Alltägliche ins Absurde kippt."
Süddeutsche Zeitung, Kristina Maidt-Zinke

"Lydia Mischkulnig vermag die Irritation unseres Alltags in alles hineinzuschreiben und aus allem herauszulesen … Die Oberflächen ihrer Geschichten sind klar und sorgfältig geführt … der hat vielleicht noch zu wenig bemerkt, dass Mischkulnig zu den spannendsten österreichischen Autoren gehört."
Die Presse, Evelyn Polt-Heinzl

"Die Sprache wird bei Lydia Mischkulnig zum Element der Selbsterkenntnis und entwickelt darin Eigensinn und Beharrlichkeit. Sie rückt einem den Blick zurecht, hebt Selbstverständlichkeiten aus den Angeln und wirkt bei all dem noch sehr sinnlich. (…) Mischkulnigs Prosa ist präzise, klar und plastisch. Sie geht unter die Haut."
Ö1, Susanne Schaber

"… so wie Mischkulnig schreibt sonst keine. Sie hat sich befreit von den großen Vorgaben, jetzt lässt sie ihre eigene Sprache los auf die Welt … Erzählung um Erzählung schreibt sie ein großes Plädoyer für die Unabhängigkeit und die Einzigartigkeit eines jeden Individuums. Dafür soll ihr ein Platz in der Ehrenloge deutschsprachiger Literatur sicher sein."
Literatur und Kritik, Anton Thuswaldner

"Ein kurzes, aber tiefgründiges, intensives Lesevergnügen hat uns Mischkulnig hier bereitet – Geschichten, die einen Stachel hinterlassen. Empfehlenswert."
Bibliotheksnachrichten, Eva Unterhuber

"... durchleuchtet die Autorin unsere Realität eindringlich auf ihre Abgründe und Absurditäten hin und macht deutlich: der Boden, auf dem wir uns bewegen, ist, trotz aller Versicherungen des Gegenteils, immer brüchig. Poesie, Komik und Gesellschaftskritisches gehen in dieser Literatur Hand in Hand."
ORF, Katja Gasser

"Mischkulnig ist eine grandiose Entertainerin des Unheils. Sie ist gut, wenn Sie erfinden darf und in Dialog mit einer Sprache tritt, die ihr immer kühnere Szenen entlockt … eine ungezähmte wilde Tochter im Geiste der Elfriede Jelinek … Soll man Lydia Mischkulnig lesen? Unbedingt!"
Die Furche, Anton Thuswaldner

"Mischkulnig schaut so lange hin, bis die Wände des Alltags Risse bekommen."
Tiroler Tageszeitung

"… großes Theater sind diese 'Neun Heimsuchungen'… weil sie die Welt und ihren ganzen Irrwitz leichthändig, aber nachhaltig sezieren."
ORF – Ex Libris, Susanne Schaber

"Ungeschminktheit gehört zu Mischkulnigs größten poetischen Tugenden. Sie ist eine rücksichtslose Schreiberin" – was Helmut Gollner über Lydia Mischkulnigs Roman "Umarmung" schrieb, gilt auch für ihren neuen Erzählband


Lydia Mischkulnig

Lydia Mischkulnig, geboren 1963 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (1996), Manuskripte-Preis(2002), Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien (2007), Österreichischer Förderpreis für Literatur (2009), Joseph-Roth-Stipendium (2010), zuletzt Veza-Canetti-Preis und Johann-Beer-Literaturpreis (beide 2017). Bei Haymon erschienen: „Hollywood im Winter“. Roman (1996, HAYMONtb 2012), „Macht euch keine Sorgen“. Neun Heimsuchungen (2009), „Schwestern der Angst“. Roman (2010, HAYMONtb 2018), „Vom Gebrauch der Wünsche“. Roman (2014) und „Die Paradiesmaschine“. Erzählungen (2016). http://www.lydiamischkulnig.net

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