Maria Matios

Mitternachtsblüte

Roman

 

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  • ISBN 978-3-7099-7163-5
  • 224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
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„Wenn Sie die Bukowina verstehen wollen, lesen Sie dieses Buch!“
Andrej Kurkow

Die tragischen Geschehnisse in der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs, erschütternd und erhellend erzählt von der bekanntesten ukrainischen Schriftstellerin: In einem abgeschiedenen bukowinischen Dorf lebt die junge Iwanka. Sie leidet an Epilepsie, die Bewohner betrachten sie als Sonderling. Doch fühlt sich das Mädchen in ihrer Fantasiewelt wohl, inmitten der Geschichten und volkstümlichen Weisheiten ihrer Großeltern. Von dort aus beobachtet sie das bunte Miteinander von Ukrainern, Juden und anderen Volksgruppen. Rasch lernt sie, was gut ist und was böse. Bis eines Tages die „roten Kommissare“ einmarschieren, und bald darauf Deutsche und Rumänen – das gewohnte, friedliche Leben ist schlagartig vorbei. Menschen werden aus dem Dorf deportiert, die jüdischen Bewohner bangen um ihre Zukunft.
Kenntnisreich und einfühlsam zeichnet Maria Matios ein Panorama der wechselvollen Geschichte ihrer ukrainischen Heimat im 20. Jahrhundert.


„Selten wurde das menschliche Leben mit all seinen Freuden und Tragödien, mit all seinen Geschichten von Hass und Liebe in der ukrainischen Literatur in einer so farbenprächtigen Sprache geschildert, wie es Maria Matios meisterhaft gelingt.“
Andrej Kurkow

Pressestimmen

"Die Ukraine und ihre nahe Vergangenheit werden im neuen Roman von Maria Matios für den europäischen Leser nicht nur begreifbar, sondern förmlich greifbar. Selten wurde das menschliche Leben mit all seinen Freuden und Tragödien, mit all seinen Geschichten von Hass und Liebe in der ukrainischen Literatur in einer so farbenprächtigen Sprache geschildert, wie es Maria Matios meisterhaft gelingt."
Andrej Kurkow

"Der Roman ist gerade in diesen Tagen Mahnung und Hommage zugleich. Er erinnert an die mythische Sagenwelt und den kulturellen Reichtum einer Landschaft, der durch politischen Wahn brutal ausgelöscht wurde."
FAZ, Sabine Berking

"Maria Matios orientiert sich mit Leichtigkeit im Dschungel der Bukowiner Bräuche, Legenden, Gebete, Verwünschungen, Verhexungen; sie beherrscht die Sprache ihrer Protagonisten und bewegt sich im Bukowiner Leben nicht wie eine Beobachterin von außen, sondern wie die Nachbarin von gegenüber."
BBC Ukrajina, Taras Fedjuk

"Matios' Sprache ist einfach, ihre Klarheit lässt erkennen, wovon zu erzählen ist"
Falter, Domenika Meindl

"Maria Matios gelingt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Märchen, politischer Parabel und Erzählung über das bukowinische Dorf"
Die Furche, Erich Klein

"Lesen Sie dieses großartige Stück Literatur und verlieben Sie sich"
Tom Stahl, Amazon-Leserstimme

"Die Sprache der ukrainischen Autorin ist von einer solchen Kraft und Plastizität, dass man von der ersten bis zur letzen Seite gefangen ist. Ganz große Literatur."
bn – bibliotheksnachrichten, Ingrid Kainzner





Maria Matios

Maria Matios, geboren 1959 in Rostoky in der Bukowina, lebt und arbeitet in Kiew. Sie zählt zu den bedeutendsten Gegenwartsautorinnen der Ukraine. Ihre Werke wurden in viele slawische Sprachen, aber auch ins Japanische und Chinesische übersetzt. Der Roman "Darina, die Süße" (in dt. Übersetzung bei Haymon 2013) wurde mit dem wichtigsten ukrainischen Literaturpreis, dem Schewtschenko-Preis, sowie als Buch des Jahres 2007 in der Ukraine ausgezeichnet. "Mitternachtsblüte" (in dt. Übersetzung bei Haymon 2015) war nominiert als BBC Ukraine Buch des Jahres 2013 und liegt nun erstmals auf Deutsch vor. Bei den Parlamentswahlen 2012 kandidierte Maria Matios für die Partei UDAR (Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen) von Vitalij Klitschko. Sie nahm an den Protesten am Kiewer Majdan-Platz teil. Regelmäßig macht sie auf fehlende demokratische Strukturen und Rechtsunsicherheit in der Ukraine aufmerksam.

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