Haymon liebt Lesekreise!

Zusammensitzen, über ein gutes Buch diskutieren, sich in alle Figuren hineinfühlen, sich fragen: Wie hätte ich reagiert? Wie hättest du in dieser Situation empfunden? Warum handeln die Protagonist*innen, wie sie handeln? Vor welchen Herausforderungen stehen die Personen in ihrer eigenen Lebenswelt? Und wie weit ist das weg von unseren Problemen? Oder erkennen wir uns vollkommen wieder?

Lesekreise, Lesezirkel, Buchclubs und Literaturkreise sind großartig, öffnen neue Horizonte und völlig neue Leseerfahrungen. Das erleben wir regelmäßig: In unserem Verlags-Lesezirkel lesen wir alle Haymon-Bücher schon lange vor Erscheinen und tauschen uns dann bei einem Glas Wein darüber aus. Sagen schonungslos, ob wir die Hauptfigur am liebsten anschreien wollten, weil wir ihre Entscheidung nicht verstanden haben. Oder ob wir nach der Lektüre nicht schlafen konnten, weil wir so aufgewühlt und voller Fragen waren. Ob uns die Sprache in einem Roman oder in Gedichten so berührt hat, dass wir gern noch viel mehr davon gehabt hätten …

Deshalb sind wir hier bei Haymon selbstverständlich immer gerne für Lesekreise da. Wenn wir euch mit Materialien wie ausführlicheren Informationen zu Büchern oder Autor*innen versorgen oder vielleicht sogar einmal (virtuell) bei euch vorbeikommen sollen, damit wir uns gegenseitig kennenlernen können, dann lasst es uns wissen.

 

Eure Ansprechpartnerin: Linda Müller, [email protected]


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Diese Bücher könnten in deinen Lesekreis passen: 

 

An jeder Kreuzung ein Ja, ein Nein oder ein Vielleicht später. Jede Entscheidung ein Wegzoll, um weitermachen zu können oder Zeit zu gewinnen. Um die eigene, für sich richtige Lebensform zu entdecken. Um sich mit den anderen vielleicht an einem Punkt wiederzufinden, an dem sich die gemeinsamen Wünsche treffen. – Und nun steht sie in diesem Raum, vor ihrem Freund und einer Wand aus Zukunft. Gelegt aus Steinen, die schon alles vorzeichnen: Da sind sie, nur noch sie beide. Nur noch Emil, der für sie alles sein muss. Und sie, die alles für ihn sein muss. Was, wenn sie das nicht will? Nicht heute, möglicherweise auch nicht morgen? Weil ein Mensch allein für den anderen vielleicht gar nicht genug sein kann?

Hier geht’s zum Buch, und hier zum Interview mit Katharina Schaller – über das Märchen, dass jede*r alles erreichen kann, und darüber, dass wir aufhören müssen, daran zu glauben. Auch unser Artikel über Bewertungskriterien in der Literaturkritik könnte für dich interessant sein.

 

 

 

Alex ist 30, hat gerade ein Café eröffnet, macht Zukunftspläne mit seiner Freundin. Und jetzt muss er sterben. Die Diagnose verändert alles. Alex trifft eine Entscheidung, die für die Menschen, die ihn lieben, schwer zu ertragen ist: Er will sein Lebensende allein im Hospiz verbringen. Doch im „Haus Leerwaldt“ lässt der Tod auf sich warten – und plötzlich macht Alex’ Leben erneut eine Kehrtwendung. Aber wo anfangen, wenn man bereits abgeschlossen hat?

Fabian Neidhardts Roman lässt dich spüren, dass es die kleinen Dinge sind, die am Ende wirklich bedeutsam werden.

Zum Buch klickst du dich hier, im Magazin erzählt Fabian Neidhardt unter anderem, was er im Hospiz gelernt hat, und in diesem Beitrag verraten wir, warum es am Ende des Lebens gut sein wird, auf Pippi Langstrumpf gehört zu haben.

 

 

 

Jahre schon tanzt Held sich in den Clubs durch Nächte und Tage. Doch seit sich Kumpel Eule aus dem Staub gemacht hat, bekommt die hedonistische Verheißung Schrammen. Dann taucht Mira zwischen den tanzenden Körpern auf. Ihr Rhythmus ist neu, anders. Und bringt Held aus dem Takt.

Mit Mira sind die Geister von früher zurückgekommen: das Kaff seiner Kindheit. Die Nichtbeziehung zum Vater. Die Mutter, die Lebenshungrige, die am Ende doch in der kleinen Welt verhaftet blieb. An seinen Schultern die Hände, die ihn in Richtung Abzweigung schieben wollen. In Held wächst die Angst davor, den Lebensweg von jemand anderem zu gehen und sich selbst zu verlieren. Wie findet man das für sich richtige Maß an Unabhängigkeit und Freiheit, ohne Familie und Liebe auszuschließen?

Hier geht’s zu “Ultraviolett”!

 

 

Gabrielle ist Asylrichterin. Auf ihr Geheiß hin dürfen Menschen im Land bleiben – oder müssen es verlassen. Täglich bestimmt sie über Schicksale. Doch worauf fußen diese Urteile? Sind es sachlich nachvollziehbare Gründe? Sind sie politisch motiviert? Wirken dabei unbewusst auch persönliche Sympathien mit? Die Entscheidung, die Gabrielle heute trifft, kann morgen unter neuen Umständen schon wieder falsch erscheinen. Die Konsequenzen aber sind nicht rückgängig zu machen. Als das Gerücht umgeht, jemand wolle sich für ein Urteil an Gabrielle rächen, gerät ihr Leben aus den Fugen. Wird sie verfolgt? Oder ist alles nur Einbildung? Was wirklich ist, verliert für sie immer mehr seine Konturen.

Der Weg zu Lydia Mischkulnigs Roman? Hier entlang, bitte! Im Leser*innen-Interview erzählt die Autorin, wie sie die intensive Recherche angegangen ist. Außerdem haben wir uns mit der Menschenrechts-NGO Asyl in Not unterhalten und erfahren, gegen welche Ungerechtigkeiten und Probleme die Mitarbeiter*innen täglich ankämpfen müssen.

 

 

Sisonke Msimang und ihre Geschwister werden in eine revolutionäre Gemeinschaft geboren, die gegen die Apartheid und für ein unabhängiges Südafrika kämpft. „Heimat“ ist lange Zeit der Traum von Freiheit und kein bestimmter Ort: Sie wird im Exil geboren, wächst in Swasiland, Sambia, Nairobi und Kanada auf, studiert in den USA. Als sie Südafrika zum ersten Mal betritt, ist schon über 20 Jahre alt. Wie steht es dort heute um Freiheit und Gleichberechtigung? Was ist aus dem Traum geworden, der Sisonke Msimang und ihre Mitkämpfer*innen in den Jahren des Exils immer weitermachen ließ? Und die Autorin selbst? Als Kind ist sie umgeben von Frauen, die sich keinen Deut um die Regeln scheren, die man sich für sie ausgedacht hat. Sie inspirieren und bestärken Sisonke Msimang darin, die Frau zu werden, die sie sein will. Ist ihr das gelungen? Und welche Bedeutung haben Heimat und Zugehörigkeit heute für sie?

“Und immer wieder aufbrechen” findest du hier

 

 

 

Violenta lernt Martin während ihres Studiums kennen. Sie führen über mehrere Jahre eine Fernbeziehung zwischen Berlin und Bologna. Dass er ihr nicht treu ist, stört sie nicht, solange es nur um Sex geht. Doch da kommt Klara ins Spiel. Martin trifft sie öfters und da passiert es: Klara ist schwanger. Sie beschließt, das Kind zu behalten, womit auch Martins Lebensweg vorgezeichnet scheint …

Wie weit kann man gehen, wenn das eigene Glück auf dem Spiel steht? Ein intensives Buch mit Zündkraft, das Fragen durchexerziert, die Frauen und Männer im modernen Leben existentiell berühren.

Den Unversehrten begegnest du am besten: hier. Im Interview spricht die Autorin darüber, wie dünn der Lack der Zivilisation ist – und darüber, wozu wir fähig sind, wenn er abblättert.

 

 

 

 

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