Ein zeitloser Bühnenklassiker mal anders: Haderer verleiht Turrinis „Rozznjogd“ ein neues Gesicht.

„menschn wie rozzn…rozzn wie menschn“ ­ doch was unterscheidet den Menschen vom Tier? Und was ist nun menschlich? Mit diesem Konflikt setzt sich der österreichische Schriftsteller Peter Turrini in seinem Stück „Rozznjogd“ auf sehr unterhaltsame Weise auseinander.

„Solange die beiden maskiert sind, mit Sprache und eingeübtem Verhalten, sind sie hässlich, wenn sie sich nackt und bloß im Dreck wälzen, sind sie schön.“ ­

Peter Turrini

Seit der Uraufführung in den 70ern füllt das Stück heute die Theatersäle von Wien und New York bis Tel Aviv, São Paulo und Seoul. Der österreichische Bühnenklassiker lebt dieses Jahr neu auf: durch düstere und packende Karikaturen und witzige Dialoge wird es nicht nur zu einem einzigartigen Leseerlebnis, sondern repräsentiert ein Stück österreichische Kulturgeschichte.

Umso interessanter macht die Neuerscheinung die Zusammenarbeit mit einem der wohl bekanntesten österreichischen Karikaturisten: Gerhard Haderer. Dieser legt hiermit seine erste Graphic Novel vor: fesselnd  und ergreifend.

Die Zusammenarbeit Turrinis und Haderers macht „Rozznjogd“ zu einer waschecht-österreichischen Graphic Novel. Mit diesem Buch erwartet Sie ein österreichischer Bühnenklassiker in einer Art, wie Sie es noch nie gesehen haben. Bühne trifft Zeichenkunst: Inhalt mit Tiefgang kombiniert mit düsterer Bildprache – ein Leseerlebnis, das niemand verpassen sollte.