Der Sensenmann im Schottenrock

Ein Highland-Krimi

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ISBN 978-3-7099-1013-9
270 Seiten, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum: 25.02.2027
Artikelnummer: 31013

Der Nebel wird dichter, die Reisegruppe lichter – die Königin der Krimödie mordet wieder!  

 

Leichensack statt Dudelsack? Eine Schottland-Rundreise mit mörderischem Passagierschwund!  

Als am zweiten Tag einer Schottlandrundreise eine Reisende bei einem Treppensturz in Edinburgh ums Leben kommt, halten das noch alle für einen Unfall. Auch der nächste Tote scheint einem tragischen Missgeschick zum Opfer gefallen zu sein:  ertrunken in der Badewanne  nach einer Whiskyverkostung. Die Gruppe beschließt, die Reise trotzdem fortzusetzen. Sogar die Witwe des Wannentoten schließt sich der Gruppe an, denn ihr Mann hätte dies so gewollt.
Zwei Tage scheint danach alles entspannt, weder Loch-Ness-Moster noch Verletzungen durch schottische Baumstammwerfer bei den Highland Games in Braemar sorgen für Aufregung. Doch beim nächsten Halt im Killiecrankie Castle ist die ruhige Zeit vorbei. Als weitere Teilnehmende im Loch Killiecrankie (wird hier der Name Programm?) versinken, stinkt nicht nur das Moor zum Himmel: Die Reisegruppe schrumpft schneller als ein karierter Wollpullover im falschen Waschgang. 

 

Ausspannen? Nicht mit dieser Reisegruppe.

Im nördlichsten Landesteil Großbritanniens führt die Reise vorbei an tiefgrünen Wiesen, Schafen, Whisky und düsteren Moorlandschaften. Und die seltsamen Unglücke nehmen kein Ende. Also beginnt die Singlereisende Elise, auf eigene Faust zu ermitteln, bevor die ganze Gruppe im schottischen Nebel verschwindet: Denn den Sensenmann als blinden Passagier kann sie im Bus wirklich gar nicht brauchen.  Zwischen Edinburgh, Braemar und den Highlands ist für Elise eines sicher: Das unerwünschte Reisemitglied fährt auf keinen Fall bis zur Endstation mit.   

 

Whisky, Wind und Wahnsinn 

Tatjana Kruse wirbelt in ihrem Schottland-Krimi „Der Sensenmann im Schottenrock“ die Leser*innen einmal durch den Krimödientornado und spuckt sie fröhlich wieder aus. Die Schöpferin des „Kindes der Liebe zwischen Krimi und Komödie“ schreibt Geschichten,  bei denen selbst der Tod gelegentlich die Contenance verliert. Es wird gemordet, ermittelt und gerätselt, aber all das mit einem ausgesprochen vergnügten Funkeln im Auge. Wer Tatjana Kruse liest, darf also mit allem rechnen: neuen Lachfalten, unkontrollierten Kicherausbrüchen im Zug, anhaltender Heiterkeit – aber nicht mit einem bierernsten Mordfall.

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Autor*in
Foto von Tatjana Kruse
© Jürgen Weller
Tatjana Kruse
Tatjana Kruse, geboren 1960 in Schwäbisch Hall, schreibt seit 1996 Krimi-Kurzgeschichten und seit 2000 Kriminalromane. Sie gehört zu den beliebtesten Krimiautorinnen im deutschsprachigen Raum, besonders mit ihren Krimis rund um den stickenden schwäbischen Ex-Kommissar Seifferheld und die schillernde Operndiva Pauline Miller. Zahlreiche Veröffentlichungen, die auch in Fremdsprachen übersetzt wurden. Mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Marlowe-Preis (1996) und dem Nordfälle-Preis (2005), Nominierungen für den Agatha-Christie-Preis und den deutschen Frauenkrimipreis. Bei HAYMONtb erschien 2014 „Grabt Opa aus! Ein rabenschwarzer Alpenkrimi“, 2015 „Bei Zugabe Mord. Eine Diva ermittelt im Salzburger Festspielhaus“, „Glitzer, Glamour, Wasserleiche. Ein rabenschwarzer Pauline-Miller-Krimi“ (2016) und „Schampus, Küsschen, Räuberjagd. Ein rabenschwarzer Pauline-Miller-Krimi“ (2017). 2019 versüßte Tatjana Kruse uns die vermeintlich besinnliche Zeit: „Tannenduft mit Todesfolge“ ist ein Band mit kriminell-komischen Weihnachtsgeschichten. 2021 erschien der 8. Band der Seifferheld-Reihe „Der Club der toten Sticker“. In „Es gibt ein Sterben nach dem Tod“ (2022) stellt sie eine krimödische Verbindung zwischen Büro und Jenseits her. 2023 ermittelt wieder Siggi Seifferheld, diesmal in seinem wohl schlüpfrigsten Fall „Strippen statt sticken!“. In „Tagebuch einer Wasserleiche aus dem Canale Grande“ (2024) entführt Tatjana Kruse nach Venedig. Dort entwickelt sich eine Auszeit wegen Liebeskummer in ein kriminelles Abenteuer. In „Mumien morden mittwochs nie“ (2025) würzt sie die Krimödie noch mit einer Prise Horror. In „Der Sensensenmann trägt Schottenrock“ geht ein mörderisches Monster um, das absolut nicht Loch Ness entstiegen ist.