Logbuch der Gegenwart

Taumeln

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ISBN 978-3-7099-7233-5
168 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum: 04.08.2016
Artikelnummer: 7233
Auch als Ebook erhältlich

Aufrüttelnde Literatur am Puls der Zeit: brisant, stimmungsvoll und hautnah.

Authentisch, unvermittelt und hautnah
Ein bestimmter Tag im Jahr, ein bestimmter Ort auf der Welt: Für sein einzigartiges "Logbuch der Gegenwart" geht Aleš Šteger dorthin, wo die Wunden unserer Zeit klaffen. Jeweils exakt zwölf Stunden nimmt er sich, um seine Eindrücke festzuhalten, die durch seine Augen und Hände direkt aufs Papier fließen. So entstehen seltene Momente der Wachheit, die den Leser/die Leserin direkt ins Herz unserer Gegenwart führen.

Ein Logbuch unserer Zeit, unserer Welt
Ljubljana, Platz der Republik, am Tag des prophezeiten Weltuntergangs; Minamisōma nahe dem Atomkraftwerk von Fukushima; Mexico City während einer Demonstration gegen den Umgang der Regierung mit dem Mord an 43 Studenten; Belgrad, Busstation, Zwischenstopp syrischer Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Ungarn - mit einem Blick durch seine Augen führt uns Šteger direkt in das Herz des Phänomens.

Der Blick des Dichters trifft auf nüchterne Realität
Als einer der bedeutendsten slowenischen Gegenwartsautoren macht sich Aleš Šteger seine Sprachbegabung zunutze, um hochbrisante Themen, Schauplätze und Schicksale unserer Zeit literarisch einzufangen: authentisch, unvermittelt und hautnah.
Mit einem Vorwort von Péter Nádas und vielen Fotoaufnahmen des Autors an den Schauplätzen.

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Pressestimmen

“ein ästhetisch-politisches Projekt, das auch in den nächsten Jahren für Aufmerksamkeit sorgen wird.”
SWR, Carsten Otte

“wichtigster slowenischer Schriftsteller seiner Generation”
DIE WELT, Richard Kämmerlings

“Im Wechsel von Landschaftsbeschreibung und Reflexion findet Šteger Sätze, die den Bildern, die in den Medien verbreitet wurden, eine andere Sichtweise entgegenhalten.”
Süddeutsche Zeitung, Nico Bleutge

“hochtalentiert”
NZZ, Ilma Rakusa

“Ein sehr poetisches Buch”
WDR, Terry Albrecht

“Ales Steger hat die sicheren Grenzen seines Schreibtisches verlassen, sich dem Ungewissen, der Unruhe, der dauernden Möglichkeit unterbrochen zu werden, ausgesetzt und das Scheitern riskiert. Gescheitert ist er aber nicht. Sein ‚Logbuch‘ schafft es, uns den kalten Wind fühlen zu lassen, der uns von den diversen Eisbergen anweht, auf die wir während unserer gemeinsamen Schiffsreise derzeit zusteuern.”
Kulturaustausch, Doris Akrap

“Analyse geopolitischer Verwerfungen oder neokolonialer Gräuel wollen Ales Stegers Texte nicht sein. Antworten geben sie nicht. Aber sie lehren genaues Hinsehen.”
Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner