Es ist nicht immer alles okay – und das ist okay!
Toxic Positivity: NEIN DANKE!
Wir leben in einer Welt, in der uns jede persönliche Krise als Geschenk verkauft wird, jeder Rückschlag ein Learning für LinkedIn ist und jede Emotion in 2–3 Businesstagen verarbeitet werden soll. Hauptsache: positiv. Hauptsache: produktiv. Hauptsache: Alles ist gut. Wenn eine Person viel aushalten kann, ist es eine Tugend. Wenn jemand viel fühlt, ist das schnell too much. Wir teilen instagramreife Coming-outs oder 12-Schritte-Selbstoptimierungspläne und verbinden starke Gefühle wie Trauer mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen. Doch was ist mit der Trauer um vergangene Beziehungen, zerbrochene Familien, Gewalterfahrungen, verpasste Chancen, das Selbst, das wir einmal waren?
How to: Trauer anerkennen und Gefühle zulassen
Ist doch schon sooo lange her! Du musst irgendwann loslassen! Vielleicht war es ja für etwas gut! Kannst du das auch nicht mehr hören? „Over it?“ hinterfragt unseren gesellschaftlichen Umgang mit Trauer, Verlust und starken Emotionen – und erteilt Toxic Positivity und dem ständigen Zwang zur Selbstoptimierung eine Absage. Was passiert, wenn wir unsere Erfahrungen und Gefühle nicht länger unterdrücken, sondern ernst nehmen? Wenn wir Verluste sichtbar machen und Trauer Raum geben – auch dann, wenn sie in kein klassisches Bild von Trauer passt?
„Over it?“ …
· ist das erste populäre Sachbuch über das Traurigsein, das wir so dringend brauchen
· zeigt, warum Trauer keine Schwäche ist und wie wir sie in unser Leben integrieren können
· ist für alle, die mit Herzschmerz zu Hause sitzen, für alle, die jemanden vermissen, die Abschied nehmen, die mit sich, mit anderen oder der Welt struggeln
„Wenn wir die Trauer zulassen, lernen wir die Welt so zu sehen, wie sie ist. Darum sind mehr Räume der Trauer auch mehr Räume der Widerständigkeit. Kaum jemand schreibt darüber so eindrücklich, wie Samson Grzybek.“
Max Czollek
