Ferdinand Schmatz

dschungel allfach

prosa gedicht

19,90 *

  • lieferbar
  • ISBN 978-3-85218-210-0
  • 108 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
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Artikelnummer: 210 Kategorie:

Jenseits von verklärendem Selbstverständnis und post-experimenteller Etikettierung ist Ferdinand Schmatz ein Dichter der „Avantgarde, die sich nicht als solche definiert, sondern diese ist“. Seine Gedichte und Essays erschaffen die Symbiose von formalem Kalkül und einer Sinnlichkeit der Wahrnehmung.
Das umfassende Gewebe von Gedichten und sie begleitenden Prosastücken verzweigt wuchernd in der Wahrnehmung von äußeren und inneren Gegenständen. Die Artenvielheit, die sich in der Vorstellung vom Dschungel an der Oberfläche auftut, nähert sich einer sprachlichen Allheit der Arten. Beschriebenes und Beschreibendes verbinden sich rhythmisch-musikalisch in einem genau strukturierten Dickicht der Wortfeder „Dschungel-Stadt-Körper-Zeichen-Struktur-Ausdruck“.

Ferdinand Schmatz
dschungel allfach
prosa gedicht
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  • ISBN 978-3-85218-210-0
  • 108 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
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  • Erscheinungstermin: 01.01.1996
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Ferdinand Schmatz

Ferdinand Schmatz, geboren in Korneuburg/Niederösterreich, lebt als freier Schriftsteller in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie in Wien, seit 2012 Leiter des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst ebendort. Herausgeber des Nachlasses von Reinhard Priessnitz. Mehrere Auszeichnungen, u.a. Christine-Lavant-Lyrik-Preis der Stadt Wolfsberg 1999; Österreichischer Staatspreis für Literatur 2001/Förderungspreis; Buch.Preis 2002, gestiftet vom Brucknerhaus Linz und der AK-OÖ; Anton-Wildgans-Preis 2002; Heimrad-Bäcker-Preis 2006; H.C.-Artmann-Preis 2006; Ernst-Jandl-Preis 2009. Bücher (Auswahl): „Der gesamte Lauf“ (1977), „der (ge)dichte lauf“ (1981), „die wolke und die uhr“ (1986), „Sinn & Sinne“. Wiener Gruppe, Wiener Aktionismus und andere Wegbereiter (1992), „speise gedichte“ (1992), „SPRACHE MACHT GEWALT“. Stich-Wörter zu einem Fragment des Gemeinen (1994), „Farbenlehre“ (gem. mit Heimo Zobernig, 1995). „Lieber Herr Fuchs, Lieber Herr Schmatz!“ Eine Korrespondenz zwischen Dichtung und Systemtheorie (1997). Bei Haymon: „dschungel allfach“. prosa gedicht (1996), „maler als stifter“. Poetische Texte zur bildenden Kunst (1997), „das grosse babel,n“ (2000), „Portierisch“. Roman (2001), „Tokyo, Echo oder wir bauen den Schacht zu Babel, weiter“. Gedichte (2004), „Durchleuchtung“. Ein wilder Roman aus Danja und Franz (2007), „quellen“. Gedichte (2010) sowie zuletzt „das gehörte feuer. orphische skizzen“ (2016).

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