Robert Sedlaczek

Sprachwitze

22,90*

  • in Herstellung
  • ISBN 978-3-7099-3494-4
  • ca. 320 Seiten, gebunden

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  • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
Artikelnummer: 3494 Kategorie:

VOM JÜDISCHEN HUMOR BIS ZUM WORTSPIEL: ROBERT SEDLACZEK FÜHLT DEM SPRACHWITZ AUF DEN ZAHN.

Ach, da ist die Pointe!
Ob Witze über den Kampf der Geschlechter oder Klischees über Berufsgruppen, ob ultrakurzer Flachwitz oder ganze KabarettprogrammeHumor ist Austragungsort und gleichzeitig Puffer unserer gesellschaftlichen Konflikte und Befindlichkeiten. In Witzen werden alle gnadenlos durch den Kakao gezogen, rücken Tabus ins Scheinwerferlicht der Pointe und ohne Witze wäre die Welt vermutlich schon mehr als einmal untergangen. Wichtigstes Instrument neben den Lachmuskeln ist dabei unsere Sprache: Sie liefert uns nicht nur das nötige Medium, sondern ist selbst oft genug der Grund für die ganz großen Lacher und Schenkelklopfer.


Immer Ärger mit den Lehnwörtern!
Wörter, die gleich klingen, aber nicht dasselbe bezeichnen, unabsichtliche und absichtliche Missverständnisse, explizite und implizite Botschaften, Zweideutigkeiten und Schüttelreime – die Sprache bietet einen Tummelplatz rutschiger Bananenschalen, jederzeit bereit, das nächste Opfer ihrer launigen Kapriolen einzufordern. Oft reicht ein Buchstabe aus, um das Fass zum Überlaufen zu bringen – und den eben noch euphorischen Freier nach Blick auf den Klunker am Finger der Angebeteten erkennen zu lassen: „Trauring, aber wahr!“. Oder der kleine, feine, aber eben doch rasiermesserscharfe Unterschied in der Betonung, der die Diskussionsteilnehmer in hitzigen Debatten im Parlament – nun ja, zu hitzigen Deppatten degradiert.


Der nächste Streich vom österreichischen Sprachexperten und Wörterbuchpapst Robert Sedlaczek
Warum es uns bei Abkürzungs- und Zerlegungswitzen – verzeihen Sie den, aber der muss jetzt sein – vor Lachen zerlegt und warum manchmal alles wörtlich zu nehmen mehr Spaß an der Freude bereitet, zeigt Robert Sedlaczek in diesem erheiternden und erhellenden Buch. Anhand von über 500 Beispielen veranschaulicht er, warum uns Sprachwitze zum Lachen bringen, und begibt sich auf der Suche nach ihren Wurzeln bis in die Wunderkammer des jüdischen Humors. Aus seiner Schatzkiste zaubert der Sachbuchautor dabei Klassiker wie Graf-Bobby- und Frau-Pollack-von-Parnegg-Witze, die legendären Doppelconférencen von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn, die „Klabiaspartie“ – die Mutter aller jüdischen Witze! – bis hin zu den Scherzfragen und Flachwitzen unseres digitalen Zeitalters.

Robert Sedlaczek
Sprachwitze
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  • ISBN 978-3-7099-3494-4
  • ca. 320 Seiten, gebunden
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  • Erscheinungstermin: 21.04.2020
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Robert Sedlaczek

Robert Sedlaczek, Dr. Phil., geboren 1952 in Wien, Studium der Publizistik, Germanistik und Anglistik an der Universität Wien, Dr. Phil. Später Journalist, Verlagsleiter, Publizist und Sachbuchautor, war von 1980 bis 1983 Mitarbeiter Bruno Kreiskys im Büro des Bundeskanzlers. Er ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, u.a. Kleines Handbuch der bedrohten Wörter Österreichs, Das österreichische Deutsch. Wie wir uns von unserem großen Nachbarn unterscheiden und Wenn ist nicht würdelos. Rot-weiß-rote Markierungen durch das Dickicht der Sprache. Er schreibt seit 2005 wöchentlich eine Sprachkolumne in der Wiener Zeitung. Bei Haymon: Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs (HAYMONtb, 2011), Wörterbuch des Wienerischen (HAYMONtb, 2011), Wiener Wortgeschichten. Von Pflasterhirschen und Winterschwalben (2012) und Die Tante Jolesch und ihre Zeit. Eine Recherche (2013). 2020 erscheint sein neues Buch Sprachwitze und Hans Mosers "Das große Wörterbuch der Tiroler Dialekte", an dem er mitwirkt. http://www.robertsedlaczek.at

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