Ferdinand Schmatz

das gehörte feuer

orphische skizzen

19,90*

  • lieferbar
  • ISBN 978-3-7099-7237-3
  • 248 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
  • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
  • Wir liefern nach Österreich und Deutschland. Der Versand ist kostenlos. Versand in weitere EU-Staaten in Vorbereitung.
  • Auch als Ebook erhältlich
Artikelnummer: 7237 Kategorien: ,

Annäherungen an Orpheus in sinnlicher Sprachkunst von Ferdinand Schmatz.

Der große österreichische Avantgarde-Autor auf den Spuren dreier Medienstars
Ferdinand Schmatz, einer der bedeutendsten Schriftsteller der österreichischen Avantgarde, legt sein neues Werk vor. In präzisen Prosaskizzen und sinnlichen Gedichten spürt er darin drei exemplarischen Künstlergestalten des 20. Jahrhunderts nach: dem italienischen Filmregisseur und Dichter Pier Paolo Pasolini, der Hollywood-Aktrice Marilyn Monroe und dem Opernsänger Joseph Schmidt, einem der ersten Rundfunkstars in Österreich, der auf der Flucht vor dem NS-Terror sein Leben lassen musste.

Drei schillernde Figuren und der Gesang des Orpheus
Auf der Folie des Orpheus-Mythos tastet sich Schmatz an die drei schillernden Figuren heran, durchkämmt ihre Biographien, ihre Talente, ihre gesellschaftlichen Rollen, ihr Selbstverständnis. Was sich in seine Sprache einschreibt, ist deren Versuch, durch die Kunst den Tod zu überwinden. Spürend, hörend, schauend, denkend legt der Autor frei, was die mediale Inszenierung aus dem Künstler macht.

Ein magisch klangvolles Leseerlebnis
Wie auch in seinen vergangenen, hochgelobten und mehrfach ausgezeichneten Werken setzt Ferdinand Schmatz die Sprache als geschriebene ebenso wie als gehörte ein: Sinn und Klang stehen gleichwertig nebeneinander, reichern sich gegenseitig mit neuen Facetten an. So schreibt Schmatz auf subtile und eigenwillige Weise das große Erbe der österreichischen Avantgarde weiter.

Ferdinand Schmatz
das gehörte feuer
orphische skizzen
  •  
  • 19,90*
  • ISBN 978-3-7099-7237-3
  • 248 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
  •  
  • Erscheinungstermin: 29.02.2016
  • lieferbar
  •  
  • Cover herunterladen (300 dpi)

Ferdinand Schmatz

Ferdinand Schmatz, geboren in Korneuburg/Niederösterreich, lebt als freier Schriftsteller in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie in Wien, seit 2012 Leiter des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst ebendort. Herausgeber des Nachlasses von Reinhard Priessnitz. Mehrere Auszeichnungen, u.a. Christine-Lavant-Lyrik-Preis der Stadt Wolfsberg 1999; Österreichischer Staatspreis für Literatur 2001/Förderungspreis; Buch.Preis 2002, gestiftet vom Brucknerhaus Linz und der AK-OÖ; Anton-Wildgans-Preis 2002; Heimrad-Bäcker-Preis 2006; H.C.-Artmann-Preis 2006; Ernst-Jandl-Preis 2009. Bücher (Auswahl): „Der gesamte Lauf“ (1977), „der (ge)dichte lauf“ (1981), „die wolke und die uhr“ (1986), „Sinn & Sinne“. Wiener Gruppe, Wiener Aktionismus und andere Wegbereiter (1992), „speise gedichte“ (1992), „SPRACHE MACHT GEWALT“. Stich-Wörter zu einem Fragment des Gemeinen (1994), „Farbenlehre“ (gem. mit Heimo Zobernig, 1995). „Lieber Herr Fuchs, Lieber Herr Schmatz!“ Eine Korrespondenz zwischen Dichtung und Systemtheorie (1997). Bei Haymon: „dschungel allfach“. prosa gedicht (1996), „maler als stifter“. Poetische Texte zur bildenden Kunst (1997), „das grosse babel,n“ (2000), „Portierisch“. Roman (2001), „Tokyo, Echo oder wir bauen den Schacht zu Babel, weiter“. Gedichte (2004), „Durchleuchtung“. Ein wilder Roman aus Danja und Franz (2007), „quellen“. Gedichte (2010) sowie zuletzt „das gehörte feuer. orphische skizzen“ (2016).

Alle Bücher von Ferdinand Schmatz

"Die Verteidigung des Menschlichen, die Rettung des Individuums vor den Zumutungen der Welt: in den Büchern von Ferdinand Schmatz findet sie statt." ORF, Katja Gasser "Im neuen Band, einem Glanzstück, begegnet Ferdinand Schmatz in Annäherungen und Verwandlungen der orphischen Motive. … Schmatz gehört zu jenen seltenen Wortkünstlern, die auf subtile und eigenwillige Weise, das Erbe der österreichischen Avantgarde ‚weiterschreiben‘." www.literaturhaus.at, Janko Ferk "leise Schönheit, sensibler Einfallsreichtum" Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung