What light there is

Über die Schönheit des Moments

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ISBN 978-3-7099-8114-6
176 Seiten, gebunden
Erscheinungsdatum: 24.09.2020
Artikelnummer: 8114
Auch als Ebook erhältlich

John Burnsides Hymne auf die Magie der Vergänglichkeit: Einblick in einen scharfen Geist und eine empfindsame Seele.

John Burnside – ein virtuoser Verehrer des Flüchtigen
Für eine Sekunde nur ist er da, flackert auf, offenbart und entzieht sich uns wieder: der Augenblick. Er berührt uns in Form einer möglichen, aber nie geliebten Liebe, in der Anmut einer Schneeflocke, die sich sogleich auf unserer Haut in Wasser verwandelt, oder als kostbare Erinnerung gebannt in einer Fotografie. Betörend schön wirkt das Was-gewesen-Wäre auf uns, fesselt uns das Unwiederbringliche und verlockt uns das, was wir nicht festhalten können.


„Entscheidend war immer der Moment im Augenblick des Vergehens. Der Moment, der Moment, der Moment – auf nichts sonst kommt es an. Der Moment war vorbei, ehe irgendwer von uns ihn ergreifen konnte, und doch blieb er, während er uns zwischen den Fingern zerrann, lebendig, kaum noch da und zugleich unauslöschlich.“


Ein betörend schönes Buch über die Faszination des Vergänglichen
John Burnside
– Autor von Werken wie „In hellen Sommernächten“ und „Lügen über meinen Vater“ – war einer der bedeutendsten Schriftsteller der europäischen Gegenwartsliteratur. 2019 stand er mit „Über Liebe und Magie“ an der Spitze der SPIEGEL Bestseller-Liste und der SWR-Bestenliste. In „What light there is“ macht er uns die Magie der Vergänglichkeit begreifbar: Er lässt uns teilhaben an den intensiven Wahrnehmungen seiner Kindheit, führt uns in das Innenleben eines Antarktis-Forschers im Angesicht des Todes und sinniert über das Verschwinden der Stille in unserer rastlosen Zeit. In persönlichen Erinnerungen, Reflexionen und anmutig-sinnlicher Sprache macht uns der Lyriker und Romancier unserer eigenen Endlichkeit bewusst und lädt ein zum Innehalten und Staunen. Eine beglückende Verneigung vor dem Zauber des Moments im Augenblick seines Erlöschens.

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Pressestimmen

„In diesem Licht wird Burnsides eigenes Werk neu lesbar: als Schreiben auf der Suche nach einem Himmel auf Erden …“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus

„Momente hat dieses Buch so viele, dass man’s immer dabeihaben möchte. Bis der Umschlag abgeschabt ist vom vielen Lesen. Und ganz weiß.“
Die Welt, Elmar Krekeler

„Mit seiner Todesbesessenheit knüpft es an einen vertrauten Zug in Burnsides Werk an, und tut das doch mit einer Leichtigkeit und sprachlichen Beweglichkeit, auf die sich nur Wenige verstehen.“
DER TAGESSPIEGEL, Gregor Dotzauer

„In dem Buch wird die Welt zu einem poetischen Netz, und die Leere der Maschen wird das Zentrum … John Burnside lehrt, die Welt ganz anders zu sehen – sie zu vergessen, und dann wiederzufinden.“
Radio rbbKultur, Katharina Döbler

„Brillante Streifzüge: John Burnside glückte ein behutsames, subtiles Plädoyer, mehr noch, ein Aufruf, die oft verkümmerte Fähigkeit wieder zu aktivieren, all das zu fühlen, was unabhängig vom Sichtbaren, Spürbaren gefühlt werden kann.“
KLEINE ZEITUNG, Werner Krause

„,What light there is‘ von John Burnside ist ein Essay mit einer Fülle von anregenden Gedanken: über Kunst, Kultur und Natur, das Sterben und den Tod.“
Deutschlandfunk Kultur, Rainer Moritz

„Schmerzliche Schönheit, darüber schreibt kaum jemand so unwiderstehlich wie dieser Mann.“
Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes

„John Burnside vertritt eine besondere Haltung zum Leben.“
WDR3, Dorothea Breit

„John Burnside ist ein Dichter, ein echter: In seiner Meditation über die Nichtigkeit allen Seins gelingen ihm Passagen von solcher Grandeur und sprachlichen Kraft, dass man manchmal den Atem anhalten möchte …“
Ö1 „Ex libris“, Günter Kaindlstorfer

„,What light there is‘ ist ein grenzgängerischer Text, oszillierend zwischen Helligkeit und Schwärze, voller Wissen um Abgründe, aber auch um eine lichte Gegenwärtigkeit und den Schmerz um die Flüchtigkeit solcher Augenblicke.“
kommbuch.com, Ruth Roebke